HAUPTMENÜ

Abwassernetz RÜB15

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Bestandsaufnahme - GIS - GEP - nach Prioritäten angesetzte Maßnahmenumsetzung - die Stadt Lichtenfels hat frühzeitig die Entscheidung für eine ganzheitliche Kanalnetzplanung getroffen. Diese war und ist Grundlage für einen wirtschaftlichen und langfristig ausgerichteten Kanalbetrieb.

Bereits 1995 wurde das gesamte Kanalnetz vermessen und Kamerabefahren. Die Daten wurden ausgewertet und in einem Kanaldateninformationsystem (INGRADA) zusammengestellt. Die Ergebnisse der hydraulischen Berechnung mit Überlagerung von baulicher Schadensanaylysen gaben der Stadt Lichtenfels einen Prioritätenplan hinsichtlich erforderlicher Sanierungsmaßnahmen im Kanalnetz an die Hand. Das komplexe Abwassernetz (28 Mischwasserbehandlungsmaßnahmen) wurde mittels Schmutzfrachsimulation (Moment) nachgewiesen und für das gesamte Einzugsgebiet ein neues Wasserrecht erwirkt.

Als Resultat der Berechnungen, war die Notwendigkeit eines Mischwasserbehandlungsvolumens von 2.600 m3 mit einer Entlastungswassermenge von 2,5 m3/s im innerstädtischen Bereich. Die Maßnahme wurde als Stauraumkanal DN 1800 in geschlossener Bauweise (gesteuerter Rohrvortrieb) geplant und erfolgreich umgesetzt. Wechselnde Baugrundverhältnisse, Unterquerung von zwei Bahntrassen (ICE Trasse) machten das Projekt zu einer ingenieurtechnisch anspruchsvollen Aufgabe.

 

Von der klassischen Schmutzfrachtsimulation

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zur ganzheitlichen Umsetzungsplanung im GEP

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bis zur Bauumsetzung - Start Rohrvortrieb DN 1800

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Einfahrt DN 1800 im Entlastungspumpwerk

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Druckstutzen für 2.500 l/s

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Hochbau für Schaltanlage und Zugang PW/Stauraum

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